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Nicht hinterlegt sind allgemeine Veranstaltungshinweise.
Der Klecksteufel in Bornheim
6. 10. 2012 Kölner Stadt-Anzeiger: Mit dem Klecksteufel zur Kunst (198 Wörter, nicht vorliegend)
29. 9. 2012 Kölnische Rundschau / Bonner Rundschau: Kleine Kleckser emsig bei der Arbeit (130 Wörter, nicht vorliegend)
28. 9. 2012 Bonner Genral-Anzeiger: Bei Autorin Claudia Hann (30 Wörter, nicht vorliegend)
28. 9. 2012 Bonner General-Anzeiger: Kunst für alle Sinne (303 Wörter, nicht vorliegend)
22. 9. 2012 Bonner General-Anzeiger: Kunst zum Mitmachen (349 Wörter, nicht vorliegend)
Der Klecksteufel in Odenthal / Altenberg
16. 11. 2011 Kölnische Rundschau / Bergische Landeszeitung: Klecksteufel basteln teuflisch (284 Wörter, nicht vorliegend)
9. 11. 2011 Kölner Stadt-Anzeiger Wo Mini-Maler zu Schauspielern werden
siehe auch externer Link: Wo Mini-Maler zu Schauspielern werden
7. 11. 2011 Kölner Stadt-Anzeiger Online Bildergalerie: Kinder malten den Klecksteufel Externer Link
29. 10. 2011 Bergische Landeszeitung: Kultur kann teuflisch sein (357 Wörter)
27. 10. 2011 Kölnische Rundschau / Bergische Landeszeitung: Klecksteufel (124 Wörter, nicht vorliegend)
24. 10. 2011 Kölnische Rundschau / Bergisch Landeszeitung: Bilder-Schau in der Galerie Odenthal (67 Wörter, nicht vorliegend)
Der Klecksteufel in Sankt Augustin
18. 6. 2011 Bonner General-Anzeiger: Kinder erleben die Entstehung von Kunst (513 Wörter, nicht vorliegend)
16. 5. 2011 Kölnische Rundschau / Rhein-Sieg Rundschau: Klecksteufel und Theater (163 Wörter, nicht vorliegend)
15. 6. 2011 Bonner General-Anzeiger: Kunst will mit dir sprechen! (104 Wörter, nicht vorliegend)
Der Klecksteufel in Köln
1. 6. 2011 aKt: Dialog von Kind und Kunst
25. 5. 2011 Kölner Wochenspiegel: Kunst für Kids
19. 5. 2011 Kölnische Rundschau: Mit dem Klecksteufel durch die Welt der Kunst (376 Wörter)
12. 5. 2011 Kölnische Rundschau: Holweide / Vernissage "Klecksteufel & Co" (150 Wörter, nicht vorliegend)
Der Klecksteufel in der öffentlichen Bücherei Sankt Martin / Rheinbach
18. 11. 2010 Bonner Generalanzeiger: Bei uns zu Hause / Rheinbach: Den Klecksteufel liebte jedes Kind (Sammelbericht 519 Wörter, nicht vorliegend)
6. 11. 2010 Kölnische Rundschau / Bonnern Rundschau: Kinder und Kunst (58 Wörter, nicht vorliegend)
Der Klecksteufel im Bilderbuchmuseum Burg Wissem
6. 10. 2010 Bonner General-Anzeiger: Kunst mit allen Sinnen (457 Wörter)
6. 10. 2010 Bonner General-Anzeiger: Auf dem Baum (44 Wörter, zur Abbildung)
21. 9. 2010 Bonner General-Anzeiger: Max Mimi und das Zauberbuch (510 Wörter)
21. 9. 2010 Bonner General-Anzeiger: Wollen Kinder zur Kusnt animieren(21Wörter, zur Abbildung)
18. 9. 2010 Kölnische Rundschau / Rhein-Sieg Rundschau: Klecksteufel zur Ausstellung. (259 Wörter, nicht vorliegend)
17. 9. 2010 Kölner Stadt-Anzeiger, Regionalausgabe Rhein-Sieg: Paten für die wertvolle Freizeit (586 Wörter, nicht vorliegend)
9. 9. 2010 Kölner Stadt-Anzeiger, Regionalausgabe Sieg: Klecksteufel zeigt Kindern Kunst (Vorbericht 112 Wörter, nicht vorliegende)
1. 9. 2010 Bonner Generalanzeiger: Kinder basteln im Museum ein Ziehharmonika-Buch (Vorbericht 282 Wörter, nicht vorliegend)
30. 8. 2010 Kölnische Rundschau: Über Claudia Hann (Köln Persönlich) (631 Wörter, nicht vorliegend)

> Kölner Stadt-Anzeiger, 9. November 2011 (Ausgaben Rhein-Berg und KSTA Online)
 ^  Wo Mini-Maler zu Schauspielern werden
Odenthal. „Kunst will mit Dir sprechen“ – unter diesem Titel läuft noch bis zum 14. November ein Theaterprojekt für Kinder in Odenthal. Die Kölner Theatermacher Claudia Hann und Udo Mierke, die gemeinsam das Cassiopeia Theater betreiben, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst und ihre verschiedenen Ausdrucksformen Kindern näher zu bringen.
Im Werkhaus hinter dem Altenberger Dom konnte man Anfang November dabei zusehen, wie wunderbar ihr Konzept aufgeht
„Schau mal, ich habe ganz viel gekleckst“, ruft der dreieinhalbjährige Simon strahlend dem Besucher entgegen. Dabei zeigt er auf diverse, farbenfroh verzierte Japanpapiere, die auf einem großen Tisch trocknen.
Während bei dem Jüngsten in der Gruppe eindeutig das freie Gestalten im Mittelpunkt steht, klecksen Annika und die anderen Teilnehmer schon wesentlich gezielter Figuren aus dem Buch „Max auf den Bäumen“ auf die Blätter.
Der freche Teufel mit dem losen Mundwerk, die Elfe Mimi und die anderen Figuren aus Claudia Hanns Geschichte haben die Phantasie der kleinen Künstler angeregt.
Die Geschichte, die die studierte Lehrerin Hann ursprünglich für taube Kinder ersonnen hat, handelt von Max, der gerne auf Bäumen herumklettert. Dort findet er eine Zaubernuss mit einem winzigen Buch darin. Da er das Buch nicht lesen kann, wirft er es fort. Der Fürst der Finsternis nimmt es an sich, es verleiht ihm die Macht über die Elfen. Er beraubt die Schutzelfe des Buches, Mimi, ihrer Flügel und verzaubert Max in einen Winzling. Gemeinsam machen sich Max und Mimi daran, das Buch zurück zu holen.
„Unsere Gesellschaft ist weniger durchlässig geworden, sie bietet Kindern weniger Möglichkeiten an kultureller Teilhabe. Das wollen wir mit dem Projekt ’Kunst will mit Dir sprechen’ ändern“, erläutert Regisseur Mielke seine Intention. Gefördert von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln und der Gemeinde Odenthal stoßen er und seine Partnerin den Kindern die Türen zur Kultur auf. Das funktioniert mit den kindgerechten Mitteln des Malens und Bastelns beinahe nebenbei.
Kleine Dialoge
Als die Kinder mit ihren getrockneten Bildern zu Claudia Hann gehen, damit sie die Papier auf Stöcke klebt, stimmt diese immer passend zum Motiv ein Lied aus dem Theaterstück an. Die Kinder reagieren sofort und antworten in der Rolle des Teufels, der Elfe oder der von Max. Kleine Dialoge entstehen. Aus den kindlichen Malern sind unversehens Schauspieler geworden. Die von den Kindern gebastelten Puppen werden in dem Theaterstück allerdings nicht mitspielen: Alle wollten ihre Stockpuppen lieber mit nach Hause nehmen.
Die Aufführung ist am Montag, 14. November, um 11 Uhr im Goldenen Saal in Altenberg. Eine Voranmeldung wird empfohlen, da fast alle Karten schon verkauft sind. Eventuell wird es noch eine Zusatzvorstellung geben für Gruppen. Weitere Informationen gibt es bei Walter Jansen, ? 02202/79 113.
Bildunterschriften: Der kleine Simon war mit viel Eifer bei der Sache.
Claudia Hann (3.v.l.) zeigte den Kindern, wie Klecksbilder entstehen.
Siehe auch Bildergalerie im Kölner Stadt-Anzeiger Bildergalerie: Kinder malten den Klecksteufel
> Bergische Landeszeitung, 29. Oktober 2011
 ^  Kultur kann teuflisch sein
„Klecksteufel & Co.“: Kulturprojekt für Mädchen und Jungen
von Lars Heyltjes
Odenthal. Der kleien Luzifer ist nicht auf verlorene Seelen aus. Vielmehr will er dem Nachwuchs die Vielfalt von Kusnt und Kultur näher bringen. Luzifer gehört zum Projekt „Klecksteufel u& Co. – Kunst will mit dir sprechen", bei dem Literatur, MAlerei und Theter im Mittelpunkt stehen.
Die Künstlerin Claudia Hann und der Regisseur Udo Mierke erzählen dabei auch die Geschichte des Menschenjungen Max und der Birkenelfe Mimi, die einem Geheimnis auf der Spur sind.
Die Aktion umfass noch weitere Genres. Hann präsentierte im Bürgerhaus großformatige Tuschezeichnungen auf Japanpapier. Bei der Vernissage las die Künstlerin vor den Ausstellungsstücken aus dem Max-Buch den Mädchen und Jungen vor; dazu erklang di passende Musik.
In der Kleinen Rathausgalerie hängen noch bis Montag, 14. November, Wrke zum Thema "Hilf mir, das Zauberbuch zurükzubringen". Die Illustrationen von Hann erklärete Kurator Walter Jansen bei zwei Führungen 50 Kindern: „Es war mucksmäuschenstill, ich habe kein Mikrofon benötigt". Selbst Mitarbeiter des Jugendamts, die in den Räumen hinter den Galeriewänden arbeiten, lobten die jugen Klientel.
Es stehen noch drei Aktionen aus. Am Donnerstag, 3. November, können die Mädchen udn Jungs an zwei verschiedenen Workshops m Altenberger Dom-Laden teilnehmen. Um 11 Uhr zeit Hann, wie ein Ziehharmonika-Buch entsteht. Die Kinder malen eine Szene aus „Max auf den Bäumen“. Aus den gesammelten Werken wird das Ziehharmonika-Lektüre. Auf den Spure des Klecksteufels wandel die Teilnehmer ab 14 Uhr. Sie malen Fecken und erwecken sie zum Leben. Die Kosten bertragen jeweils 6 Euro. Anmeldungen nimmt der Dom-anden unter Teefon (02174) 419930 entgegen.
Hann, Mierke und der „Kulturbeelzebub“ verabschieden sich am MOntag, 14. November, mit einem Bonbon. Der Höhepunkt ist ein Theaterstück zum Buch. Die Kleinen erleben das CAssiopeia-Theater aus Köln. Für die Vorstellung im Goldenen Saal von Haus Altenberg gibt es noch wenige Restkarten, die über den Dom-Laden bezogen werden können. Erwachsene zahlen acht, Kinder sechs Euro: „Für eine geschlossene Großruppe bieten wir eine zweite Vorstellung um 14 Uhr an, bietet Hann. Kindertgesstätten können sich ab sofort im Dom-Landen anmelden.
Bildunterschrift: Stolz auf den Klecksteufel: Claudia Hann, Christa Michaski-Tang, Wlter Jansen, Elisabeth Bosbach-Dohmes (v.l., Foto Luhr)
> aKT. die Kölner Theaterzeitung. Juni 2011
 ^  Dialog von Kind und Kunst
Dorothea Marcus
Kunst ist nicht nur Zugucken, sondern auch selbst kreieren - und überhaupt erst begreifen, dass Kunst ein vielgestaltiges Etwas ist, das aus Literatur, Bildern, Theater sowie Musik besteht und einen zunächst von sich selbst entfernt, um dann etwas in einem zu verändern. Doch es gibt wohl Kinder, die die stärkende Kraft der Fantasie nie erleben, weil sie nicht nacht angeleitet werden.
Mit ihrem groß angelegten Projekt „Klecksteufel & Co. - Kunst will mit dir sprechen“ hat sich das Cassiopeia Theater vorgenommen, Kindern Kunst ganzheitlicher und dialogischer nahezubringen. Ausgangspunkt ist das Stück „Max auf den Bäumen“ von Claudia Hann, zugleich eine der Puppentheater-Inszenierungen im Haus - das Stück soll durch verschiedene Kunstgattungen erkundet werden. Kinderbuchautorin und Schauspielerin Claudia Hann hat das ursprünglich mit Puppen gespielte Stück in eine reizende szenische Lesung mit Geräuschen und Musik verwandelt (auch auf einer soeben erschienenen Hör-CD zu erhalten), die auch ohne weiteres in Buchläden und Museen gezeigt werden kann.
„Uns ist wichtig, dass Kinder auch anderen Kulturorten als im Theater Kunst erleben“, sagt Udo Mierke, einer der Projekterfinder. Zugleich gehören zum Klecksteufel-Projekt Workshops, in denen Kinder angeleitet werden Ziehharmonika-Bücher oder Figuren zu bauen, Klecksbilder zu malen und selbst Theater zu spielen.
„Sie sollen erleben, wie die Kunstgattungen zusammenspielen, um ein Theaterstück zu werden“, erklärt Mierke.
Und deshalb hängen auf der Bühne auch die Illustrationen für die Geschichte von Max, der auf Haselnussgröße schrumpft und der Elfe Mimi hilft, das Zauberbuch wiederzufinden. Denn sonst müssten die Blumen ihre Farben verlieren.
Während des Hörens vergisst man, dass nur eine Person liest, denn Claudia Hann ist ein ganzes Hörtheater, das nur durch ihre Person und Geräusche eine Welt erschafft. Faszinierend, wie sie sich nur durch ihre Stimme in die Figuren verwandelt, in die niedliche Elfe, die auch klein und blau über die Bühne fliegt. Oder in Max, der alles „scharf“ findet und schnell wieder groß werden muss wegen des Fußballspiels. Der Fürst der Finsternis dagegen wird von unheimlichen Grollen begleitet. Immer wieder unterbricht sie die Lesung, um die Kinder mit Fragen bei der Stange zu halten - in Zeiten der schnellen Bilder ein schönes Kontrastprogramm.
Termine im Juni: Cassiopeia Theater: l., 4., 5., 7., „Mimi auf der Suche“, Autorenlesung, 7. Workshop „Ich baue eine Teufel“. Ab 15. Juni gastiert das Projekt in Sankt Augustin. Für Kinder von 5 bis 11 Jahren
Bildunterschrift: Claudia Hann. (Foto Weimer)
> Kölnische Rundschau, 19. Mai 2011
 ^  Mit dem Klecksteufel durch die Welt der Kunst
Ambitioniertes Projekt im Cassiopeia Theater – Lesung, Hörbücher und Bilderausstellung
Von Thomas Bläsen
Holweide. Ein ambitioniertes Kunstprojekt für Kinder läuteten die Leiter des Kölner Cassiopeia Theaters mit einer Vernissage ein. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung fand eine inszenierte Lesung für Kinder auf der Bühne des Theaters im Großen Saal statt. Sowohl die Bilder als auch die Lesung sind zentrale Teiles des Projektes, das von Udo Mierke und Claudia Hann initiiert wurde.
Mierke und Hann leiten das Theater, das vor über zwei Jahren von der Innenstadt nach Holweide in die Räume an der Bergisch Gladbacher Straße 499-501 umgezogen ist. Von Claudia Hann stammen auch die Bilder, Illustrationen und die Geschichte, die im Rahmen der inszenierten Lesung erzählt wurde. Etwa zwei Jahre dauerte die Vorbereitungszeit für das Kunstprojekt, das Kinder zu Rezipienten professioneller Kunst machen will - und das spartenübergreifend, kindgerecht und multimedial.
Doch was genau verbirft sich hinter der Idee von Hann und Mierke?
„Theater ist wichtiger Teil des Lebens im Veedel“
„Unsere generelle Maxime ist ja der Blick aufs Wesentliche. Dieser Maxime ist auch das Klecksteufel-Projekt verpflichtet. Es öffnet Kindern den Zugang zur Kunst und zu Kulturorten, denn Kinder können im Rahmen dieses Projekts im Zuge einer Geschichte die verschiedenen Künste erleben. Auch lernen sie die verschiedenen Kunstgattungen durch die Geschichte kennen“, erläuterte Mierke in seiner Rede.
Das Projekt „Klecksteufel & Co. – Kunst will mit dir sprechen“ bedient sich dabei vieler Kunstformen, wie etwa der Literatur, des Theaters, der Architektur und der Musik. Auch sind weitere Bilderausstellungen und die Präsentation von Hörbüchern sowie vielfältige Workshops geplant. Das gesamte Projekt it als flexibel Wanderausstellung angelegt und wird in Balde auch in andern Kölner Stadtteilen Halt machen. So wird Hann unter anderem Teile der Geschichte als Autorenlesung in Brück und im Stadtteilbüro Buchforst aufführen. Das Projekt wird unterstützt von der Sparkassen Kulturstiftung Rheinland, die bei der Eröffnung von Dorothée Coßmann vertreten wurde.
Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hatte Bürgermeister Hans-Werner Bartsch übernommen; er war auch zur Ausstellungseröffnung gekommen. „Für Holweide ist es eine großartige Sache, dass das Cassiopeia Theater hier ist. Kultur ist eine wichtiger Bestandteil des Lebens im Veedel, und gerade wenn es sich an die Kinder und Jugendliche richtet, ist sie umso wertvoller“, erklärte Bartsch.
i www.cassiopeia-buehne.de, www.klecksteufel.de
Bildunterschrift: Der Klecksteufel ist auf vielen Bildern im Cassiopeia Theater zu sehen. (Foto Bläsen)
> Kölner Wochenspiegel, 25. Mai 2011
 ^  Kunst für Kids
„Klecksteufel“ im Cassiopeia Theater
Holweide (ac). Seit zwei Jahren hat das Cassiopeia Theater seinen Sitz in Holweide. Neuestes Projekt von Claudia Hann und Udo Mierke, die das Figurentheater betreiben, ist die Reihe „Klecksteufel - Kunst will mit dir sprechen“.
In mehreren Kunstgattungen können Kinder im Cassiopeia Theater die Geschichte von „Max auf den Bäumen“ erleben: Im Foyer erzählen 45 großformatige Tuschezeichnungen davon, wie der Junge Max in einen Winzling verwandelt wird und der Elfe Mimi helfen muss, eine Zauberbuch zu finden. Der „Klecksteufel“ legt ihnen dabei nach besten Kräften Steine in den Weg. Lesungen des Kinderbuches und Aufführungen mit Stabpuppenvermitteln die Geschichte außerdem auf einer anderen Ebene.
Kinder, die Lust auf mehr bekommen haben, können im Theater lernen, wie man Stabpuppen oder Ziehharmonika-Bücher selber bastelt. Die Reihe "Klecksteufel" soll ihnen die Gelegenheit geben, Kunst wieder an ihren Entstehungsorten zu erleben.
„Dieses Theater ist eine enorme Bereicherung des Stadtteils“, findet auch Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Bürgermeister und Schirmherr. Im Gepäck hatte er deswegen zur Premiere von „Klecksteufel“ einen Scheck des Fördervereins Holweide über 1.000 Euro. Das Projekt dauert noch bis zum 7. Juni, weitere Informationen gibt es im Internet unter www.cassiopeia-buehne.de.
Bildunterschrift: Illustrationen zum Kinderbuch „Max auf den Bäumen“ sind im Cassiopeia Theater zu sehen (Foto v. Czarnowski)
> Bonner General-Anzeiger, 21. September 2010
 ^  Max und Mimi suchen das Zauberbuch
Kölner Theater startet im Bilderbuchmuseum das Projekt „Klecksteufel - Kunst will mit dir sprechen“
Von Nadine Quadt
Troisdorf. Es ist fast so, als wäre man mittendrin in der Geschichte von Max und Mimi. Als sei man Teil des Bilderbuches, dessen Helden der Junge und die Baumelfe sind. So anschaulich liest Claudia Hann aus ihrem Buch, so einladend sind ihre Originalillustrationen, die das Publikum in der Remise der Burg Wissem umgeben, und so einfühlsam ist ihr Gespräch mit den jungen Zuschauern. Schon bei der Premiere im Troisdorfer Bilderbuchmuseum haben Hann und Udo Mierke, Leiter des Kölner Cassiopeia Theaters, ein Ziel ihre Kunstprojektes erreicht: Die Kommunikationen zwischen Kinder, Künstlern und Kunstwerken.
„Klecksteufel & Co. – Kunst will mit dir sprechen“ heißt das Projekt, mit dem Hann und Mierke auf Wanderschaft gehen, um die Mädchen und Jungen „die Tür zu kultureller Teilhabe“ wieder ein Stück zu öffnen. „Sie begegnen Kunst und lernen die kulturelle Orten und Einrichtungen ihrer Region kennen“, erklärt Udo Mierke. Für die erste Begegnung dieser Art habe er mit Bedacht das Bilderbuchmuseum auserkoren: „Es trägt eine Bestimmung in sich, die mit dem Klecksteufel-Projekt Grundlegendes gemein hat.“ Verschiedene Kunstgattungen treffen aufeinander und machen das Museum zu einem Ort des Austausches.
„Wir freuen uns, dass wir die erste Station dieses Wanderprojektes sein dürfen“, sagte die stellvertretende Museumsleiterin Pauline Liessen. Denn das Projekt passe bestens zum Hauptanliegen des Hauses: „Das Bilderbuch in Präsenz- und Wechselausstellungen für Klein und Groß erlebbar zu werden zu lassen“.
Und so erlebten die Mädchen und Jungen am Sonntag die Geschichte "Max auf den Bäumen. Das Rätsel des eisernen Turmes". Wie der Junge in Innern einer Haselnuss eine winziges Buch entdeckt, es achtlos wegwirft und damit einen Zauber im Elfenreich auslöst. Vom Fürst der Kälte in einen Winzling verwandelt, macht er sich mit Birkenelfe Mimi auf die Suche nach dem Buch. Die jungen Zuschauer folgten ihnen, lauschten gespannt der szenischen Lesung von Claudia Hann, suchten auf deren Tuschezeichnungen die passenden Bildern und warnten Max und Mimi vor dem Klecksteufel, der sie in die Irre leiten will.
Die 30 Originalillustrationen aus dem Bilderbuch sind bis zum 3. Oktober in der Remise zu sehen. Beim Ansehen alleine soll es indes nicht bleiben. Die jungen Ausstellungsbesucher sind ausdrücklich eingeladen, selbst kreativ zu werden. Sie können Abdruck von Hanns Tuschezeichnungen ausmalen und während eines Mal- und Bau-Workshops am kommenden Samstag, 25. September zwischen 14 und 17 Uhr eigene Bilder zu Geschichte von Max und Mimi entwerfen. Die sollen zu einem großformatigen Ziehharmonika-Buch zusammengefasst werden (Anmeldung unter 02241 / 8841-427).
Die Ausstellung endet am Sonntag, 3. Oktober, mit dem womit sie eigentlich ihren Anfang nahm: Dem Theaterstück „Max auf den Bäumen. Das Rätsel des eisernen Turmes“, das Auslöser für das gesamte Projekt war. Ab 15 Uhr führt das Cassiopeia Theater auf der Bühne der Remise und Bilder wieder zur Kunstgattung Theater zusammen.
Bildunterschrift: Wollen Kinder zur Kunst animieren: Claudia Hann und Udo Mierke (Foto Holger Arndt)
> Bonner General-Anzeiger, 5. Oktober 2010
 ^  Kunst mit allen Sinnen
Mit dem Puppentheater „Max auf den Bäumen“ endet das „Klecksteufel“-Projekt
Von Nadine Quadt
Troisdorf. Eigentlich ist das Theaterstück vorbei, doch Mimi kehrt noch einmal auf die Bühne in der Remise der Burg Wissem zurück. Die kleine Baumelfe will den Mädchen und Jungen noch etwas auf den Weg geben: Elfenstaub. Die nehmen aber weit mehr mit nach Hause als den unsichtbaren Glücksbringer. Schließlich haben sie über das Projekt „Klecksteufel & Co. - Kunst will mit dir sprechen“ nicht nur die Geschichte von Max und Mimi, sondern auch verschiedene Kunstgattungen kennengelernt.
Mit dem Puppentheater „Max auf den Bäumen. Das Rätsel des eisernen Turmes“ endete am Sonntagnachmittag das Kunstprojekt des Kölner Cassiopeia Theaters, das zwei Wochen zuvor im Bilderbuchmuseum Burg Wissem begonnen hatte. Über das aus dem Theaterstück entwickelt, gleichnamige Buch lernten die Kinder, dass Kunst mit allen Sinnen erlebbar ist. Sie hörten zu, als Claudia Hann vom Cassiopeia Theater aus ihrem Buch las. Sie lasen selbst im Buch. Sie schauten die Originalillustrationen der Künsterlin an, die im Bilderbuchmuseum aushingen. Sie fingen selbst an zu malen, zu spielen und ein Buch zu gestalten. Und sie erlebten abschließend ein Theaterspiel mit.
„Schließt den Mund und öffnet Augen, Ohren und Euer Herz“, hatte Theaterleiter Udo Mierke dem jungen Publikum eingangs geraten. Und die Mädchen und Jungen hielten sich daran. Gespannt verfolgten sie, wie Claudia Hann den Holzfiguren auf der Bühne Leben einhauchte, Sie ließen sich hineinziehen in die Geschichte von Max, der sich dem Fürst der Kälte in einen Winzling verwandelt und sich mit der Birkenelfe Mimi auf die Suche nach dem Elfenbuch macht.
Licht, Musik und vor allem das Spiel von Claudia Hann, die alle sechs Figuren lebendig werden ließ, ließen sie dabei vergessen dass nur Puppen vor Ihnen auf der Bühne standen. Und als der freche Klecksteufel erschien, sie immer wieder ansprach und ihnen schließlich Klecksfinger, und Klecksnäschen verpasste, kam auch Leben in das Publikum. Die Mädchen und Jungen lachten, halfen dem tollpatschigen Geselle, als der seinem Pinsel suchte - und sangen zirpten und jodelten sogar mit Herrn Fröhlich, dem Heupferd!
Als das Elfenreich gerettet und Max zurückverwandelt war, sahen die Kinde eine Weile fragend auf die leere Bühne. Unsicher blickten sie nach ihnen Eltern um, ehe sie dann in den großen Applaus einstimmten. Denn auch der gehört zu einem Theaterbesuch dazu, wie mitunter auch die Fortsetzung. Es gibt eine Wiedersehen mit Max und Mimi in dem Theaterstück „Mimi auf der Suche. Das Geheimnis der Bergelfen“. Nicht im Bilderbuchmuseum, aber in einem echten Theater, dem Kölner Cassiopeia Theater.
Bildunterschrift: Auf dem Baum. Puppendarstellerin Claudia Hann und ihr alter Ego Max auf der Bühne der Burg Wissem. (Foto: Ingo Eisner)
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(C)opyright Udo Mierke 8/2010, Update 6/2011